Historische Berichte

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WELTLAUF.

Ein Mensch erst zwanzig Jahre alt, beurteilt Greise ziemlich kalt

und hält sie für verkalkte Deppen, die zwecklos sich durchs Dasein schleppen.

Der Mensch, der junge, wird nicht jünger: Nun, was wuchs denn auf seinem Dünger?

Auch er sieht, dass trotz Sturm und Drang, was er erstrebt, zumeist misslang,

dass, auf der Welt als Mensch und Christ zu leben, nicht ganz einfach ist,

hingegen leicht, an Herrn mit Titeln und Würden schnöd herumzukritteln.

Der Mensch, nunmehr bedeutend älter, beurteilt jetzt die Jugend kälter

vergessend frühres Sich-Erdreisten: Die neue Jugend wiedrum hält ...........

Genug --  das ist der Lauf der Welt.

 

Von Eugen Roth

1799  beschrieben:  Eingeführt nach Goldkronach / Goldmühl werden ---

 

Pegnitzer Eisenstein für die Hämmer in Röhrenhof, Pechkuchen für die Rußbrennerei in Goldmühl, Eisen

für das dasige (Goldmühl) Drahtwerk, Schweine aus Böhmen aber auch aus Bayern welche die aber von

geringerem Werte sind. Außerdem die gewöhnlichen Bedürfnisse -- Salz, Gewürz, Tabak, Kaffee, Zucker und

Getreide, welches aber nebst Kartoffeln in Brandwein verwandelt wieder viel Geld einbringt.

 

Das Kirchspiel (Goldkronach) führt aus:

 

Eisendraht, Ruß, Obst (wird zum Teil im Sechsämterland gegen Flachs umgetauscht), Brandwein, Leinwand,

Rindvieh, einige aus Serpentingestein verfertigte Gefäse, auch Bier.

Alte Nachrichten aus den Amtsblättern.

1826  Die Liquidationsansprüche der Floßholzberechtigten am Weißen Main sind erloschen.

           Auflösung der Flößerei !

1827  Mitteilung über das Aufrichten der Maibäume.

1854  Ein Waldbrand am Fürstenstein bei Brandholz. 

1857  Neubau eines Backofens in Goldmühl.

1859  Ein nichtgenehmigtes Haus- und Scheunendach des Johann Hoppert in Goldmühl.

            Schindeln statt Ziegel.

1860  In Brandholz gibt es eine Zündhölzchen-Fabrik ( Hermann )