Von Anfang Mai bis Mitte Oktober werden jeweils Sonn- und Feier-

tags von 11 bis 17 Uhr Führungen in den Besucherbergwerken "Schmutzler" und "Mittlerer Name Gottes" am Goldberg bei Goldkronach angeboten.

Wochentags können Führungen nach Anmeldung und Absprache

mit der Stadt Goldkronach (Tel. 09273-984 10) durchgeführt

werden.

 

Treff für Führungen immer am Info-Haus, direkt am Parkplatz-Goldberg. Auch gut für eine Kaffeepause.

Dort wird auch der Film "Goldbergbau in Goldkronach" gezeigt.

Die Zufahrt erfolgt über Brandholz und ist gut ausgeschildert.

 Gönnen sie sich einen Halt an dem Aussichtspunkt " Goldene Aussicht " und genießen sie den herrlichen Rundblick.

 

 

 

 

Empfehlenswert ist auch der Besuch  des "Goldbergbaumuseums" in Goldkronach, das an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr geöffnet ist.   Saisonstart am 01.04. 2018 - Öffnung bis 3. Advent.

Auch hier können Führungen an Wochentagen nach Absprache mit der Museumsleitung (Tel. 09273-

96146 oder 09273-95011) vorgenommen werden.

 

Ebenfalls empfehlenswert sind Teilnahmen an den fachkundigen Führungen durch den "Dendrologischen Garten" am Rothersberg in Bad Berneck  Achtung: Neuer Prospekt erhältlich - Juni 2016

 

Anmeldungen und Auskünfte:

Touristinformation im Rathaus Goldkronach - Tel. 09273 / 984 - 10 ; www.goldkronach.de

Touristinformation im Rathaus Bad Berneck - Tel. 09273 / 89 16      ; www.badberneck.de

 

 

 

 

Für Führungen Besucherbergwerk Mittlerer Name Gottes  auch direkt bei:

Heinz Zahn - Tel. 09273 / 57234  oder über E-Mail   vorstand@weissmaintaler.de

 

 

Ihr Bergwerksführer     Heinz Zahn.


Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des Goldbergbaumuseums Goldkronach.

Besucherbergwerk Mittlerer Name Gottes  ---  Erweiterung der Kaue über dem Tagschacht.

Von Herbst 2015 bis zum Frühjahr 2016 wurde auf Anregung der Bergwerksführer die Kaue vergrößert.

Nun können sich ab dem 1. Mai 16 alle Besucher auch bei schlechter Witterung in einem geräumigen

Raum und vor allem im Trockenen umkleiden. Privatkleidung soweit erforderlich ablegen und die Schutz-

kleidung für die Befahrung (begehen) des Bergwerkes anziehen. Eine wesentliche Verbesserung bei den

Führungen.  

Die Führer bedanken sich bei den beteiligten Institutionen, die diese Kauen-Erweiterung ermöglicht haben.

 

Eine Kaue --  ist ein über den Schacht gesetztes leichtes Holzgebäude. Es diente Haspelknechten und Bergleuten als Schutz vor der Witterung ( heute Führern und Besuchern).

 

Abgebaute Minerale im Goldkronacher Bergrevier.

 

Gold.

Den einen ist es Schmuck und Pracht, den anderen Reichtum und Sicherheit: Gediegen Gold.

Es ist feinverteilt auf der ganzen Erde zu finden und doch zählt es zu den seltenen Elementen.

Alles geförderte Gold der Welt paßt in einen Würfel von nur 18 Metern Kantenlänge.

Gold erfüllt wie kein anderes Element im Periodensystem das Idealbild eines Edelmetalls schlechthin.

Es ist schön (es will also jeder haben), es ist selten (es kann also nicht jeder finden, deshalb ist es auch

teuer) , und es verwittert praktisch nicht (man kann also einen stabilen Schatz damit anlegen).

Einziger Nachteil:  Gold kann einem zwischen den Fingern zerrinnen.

 

Antimonit  (neue Mineralbezeichnung  -  Stibnit)

Ehemaliger Abbau an der Silberrose und im Bergwerk Schickung Gottes /  Brandholz.

Das Mineral ist bereits seit der Antike bekannt und wurde als schwarzer Schminkpuder zum Färben von

Augenliedern und Augenbrauen verwendet.

Es wurde auch zur Herstellung von Bronze eingesetzt.

In Brandholz kommt das Mineral in Antimonit-Quarzgängen (zum Teil auch mit Gold) vor.

Wirtschaftliche Bedeutung hat das Mineral durch seinen hohen Antimon-Gehalt von bis zu 71,7 %.

Dieses sehr seltene Metall, das lediglich 0,00002 % der Erdkruste ausmacht und als Legierungselement in

gehärtetem Getriebestahl, als Zumischung in Batterieblei, bei Gleitlagern, Buchdrucklettern und in der Halbleiterindustrie Verwendung findet, wird hauptsächlich aus Antimonit (Stibnit) gewonnen.

 

 

Die alte G O L D Z E C H E   ( Brandholzer Bergbauerinnerungen ).

1554

arbeitete man unter Leitung des Bergmeisters Jörg Grav auf die alte Goldzeche hin.

Man glaubte, diese nach 70 Lachter-Länge (140 Meter) zu erreichen.

Die betreibende Gewerkschaft hatte 112 Kuks (Anteile) vergeben. Allerdings mußte pro Quartal und Kuks

24 Groschen Zubuße gezahlt werden.

Im tiefen Stollen geriet man auf viele Goldadern, hielt sich dort aber nicht auf, sondern wühlte auf die alte

Goldzeche zu und fand endlich ----- viel Wasser in Fülle ----- zu dessen Behebung man (1555) bis zu 18

Wasserknechte anstellte.

Nach vielen Enttäuschungen kam man endlich wieder auf den alten Plan zurück, das Gold nicht in Klumpen

zu suchen, sondern mit kleinerer Ausbeute zufrieden zu sein, Pochwerke anzulegen und zwar durch er-

fahrene böhmische Meister (1556 - Goldmühl).

 

Herausgesucht aus alten Unterlagen  -  Heinz Zahn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus alten Zeitungsberichten.

(A.Spengler - Wernigerode / Studien über den Erzbergbau bei Brandholz.)

Goldgehalt bis 52 Gramm pro Tonne Roherz .

Es liegen noch 8,2 Tonnen Gold im Goldberg !!

 

Im Jahr 1907

fand sich eine neue Gewerkschaft zusammen.

"  Bergbau auf der Fürstenzeche und der Silbernen Rose ".

Die ersten Analysen ergaben dabei Durchschnittsgehalte von 35,4 Gramm Gold sowie 22 gramm Silber je

Tonne Roherz.

 

Fichtelgold A.G.

(Dr. Thomas Krassmann - Bad Windsheim.)

Die in dem Schacht (Ludwig-Wittmann-Schacht-200 m Tiefe) geförderten Erze wiesen einen Goldgehalt

von durchschnittlich 12 Gramm pro Tonne Roherz auf.