Wer sich schon immer einmal gefragt hat, wie eigentlich so ein Maibaum entsteht, der ist hier genau richtig. Vom Baumfällen bis zum Aufstellen des Maibaums der Weißmaintaler, wird auf den nachfolgenden Seiten alles beschrieben.

Baum fällt:

Der Baum wurde an einem schönen Wintertag gefällt. Das Gruppenbid zeigt die fleißgen Helfer mit der Spenderin des Maibaums.

Nacharbeit:

Auch wenn es auf den Bildern nicht so gut zu erkennen ist, aber das Schälen ist eine schweißtreibende Angelegenheit. Der Stamm wird in den fränkischen Farben gestrichen.

Baumschmuck:

Eine ziemlich langwierige Arbeit ist das Bemalen der Maibaumschilder. Hier ist Ausdauer und Geschick gefragt. Zum Schluss werden noch die Kränze neu gebunden.

Unsere Maibaumaufstellung 2016:

 

Die 49. Maibaumaufstellung wurde am Samstag, den 30. April um 17 Uhr bei herrlichstem Wetter durchge-

führt.  Die Weißmaintaler freuden sich über die vielen , interessierten Gäste die zum Aufstellungsort ge-

kommen waren.  Bei musikalischer Umrahmung wurde der Stamm nach altem Brauch mit Stangen in die

Gerade gewuchtet.

Anschließend ging`s in das Vereinslokal "Schwarzes Roß", wo nun zur Freude der Wirtsleute alle Maibaum-

freunde bei zünftiger Musik, gutem Essen und Bier den Maibeginn feierten.  Auch an die Walpurgisnacht

wurde durch einen Beitrag gedacht.

Allerdings --------

Am frühen Morgen kam die  Nachricht, daß der Maibaum gestohlen wurde. Kaum zu glauben, war er doch

bereits mit allen Bildern und mit einer schweren Baggerschaufel belastet in einer nicht leicht zugänglichen

Halle eingelagert gewesen.

Jedoch die Gössenreuther Burschen hatten es geschafft den Baum mitsamt den Bildern und unter sicherlich

schwierigen Umständen zu stehlen und ihn in der Nacht nach Leisau zu transportieren.

Eine Ablöse wurde vereinbart und der Baum am Nachmittag wieder ausgelöst. Dies geschah nicht in Zank

und Streit, sondern bei einer fast fröhlichen Übergabe und der Baum kam unversehrt zu seinem alten La-

gerplatz zurück.

Die Weißmaintaler haben diesen Brauch akzeptiert und den Gössenreuthern ihren arbeitsindensiven Dieb-

stahl fast mit Respekt hingenommen.

Eine versöhnliche Geste der "Diebe" war die Einladung, doch zur Gösenreuther Kerwa zu kommen die man

gerne angenommen hat.  

                                                                                    Heinz  Zahn   1, Vorsitzender